• Host, Hostname

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    Der Hostname bezeichnet einen Rechner in einem Netzwerk eindeutig. Vor allem wird er bei elektronischem Datenaustausch verwendet, wie etwa E-Mail, ftp oder Usenet News. Der Hostname hat hierbei den Vorteil, dass es sich um ein von Menschen les- und merkbares Format handelt. Die Umsetzung in eine von Maschinen lesbare Adresse leistet im Internet meistens das Domain Name System (DNS). Auch in lokalen Netzwerken erfolgt die Umsetzung durch DNS, aber auch durch andere proprietäre Protokolle, wie etwa NIS. Welche Namen technisch geeignet sind, wird ebenfalls von dem zur Namensauflösung verwendeten Protokoll geregelt. Im Internet tut dies also das Domain Name System.

    Weiterhin wird unterschieden zwischen dem Hostnamen als Name eines physikalischen Systems und als Name eines Netzwerkknotens. Der Hostname eines physikalischen Systems, etwa eines Rechners, bezeichnet dessen Namen, unter dem es sich selbst kennt und mit dem es sich meldet. Der jeweilige Hostname wird sichtbar, wenn ein Rechner eine System-Mail verschickt, etwa Mailer-Daemons, im Absender von Status-Meldungen oder bei der Anmeldung eines Benutzers auf einem Server. Auf einem UNIX-artigen System kann der Hostname mit dem Befehl hostname gesetzt und ausgelesen werden.

    Als Name eines Netzwerkknotens bezeichnet der Hostname einen Internet-Server. Dabei handelt es sich um einen Fully Qualified Domain Name (FQDN), der aus einem Eintrag im Domain Name System resultiert. Dieser Eintrag teilt dem Hostname eine IP-Adresse zu. So können ein oder mehrere Hostnames auf die IP-Adresse eines physikalischen Server zeigen. Aus technischer Sicht hat dabei der Name des Netzwerkknotens, also der DNS-Eintrag, mit dem Namen des physikalischen Systems nichts gemeinsam.

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