ueber-mich.com

Pixeldichte

Der Begriff Farbtiefe entstammt der Computergrafik und bezeichnet eine der Eigenschaften von Rastergrafiken. Zum einen steht Farbtiefe dabei für den Wertebereich eines Farbkanals.

In diesem Sinn steht der Begriff für den Speicherplatz, der für die Kodierung der Werte eines Farbkanals eines Farbraums gebraucht wird. Man gibt sie in Bit pro Farbkanal an. Eine Farbtiefe von 1 Bit bedeutet etwa, dass in einem Farbkanal zwei Zustände möglich sind, bei 2 Bit wären vier Zustände möglich. Bei der üblichen Farbtiefe von 8 Bit sind 256 Zustände möglich, also etwa 256 verschiedene Rot-Töne. Die meisten Computer-Bildschirme können 8 Bit pro Kanal darstellen.

Farbtiefe bedeutet aber auch die Speichergröße, die für die Kodierung eines Pixels verwendet wird. Man gibt sie auch hier in Bit an, genauer in Bit pro Pixel (bpp). Es wird unterschieden zwischen Bildern mit und ohne Farbtabellen. Bei ersteren enthält die Datenstruktur eines ixels nicht die Farben selbst, sondern einen Index auf einen Eintrag der Farbtabelle. Hier gibt die Farbtiefe die maximale Anzahl der verwendbaren Einträge der Farbtabelle an.

Bei Bildern ohne Farbtabelle beinhaltet die Datenstruktur eines Pixels die Werte der einzelnen Farbkanäle des Pixels. Eine Farbtiefe von 24 Bit reicht hierbei für die Darstellung von Bildern am Computer-Monitor meist aus, bei Farbverläufe zwischen ähnlichen Farben sind auch so noch Abstufungen zu erkennen.