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Referer, Referrer

Als Referrer wird die Internetadresse der Webseite bezeichnet, von der ein Benutzer durch einen Link zur aktuellen Webseite gelangt ist. Die HTTP-Anfrage, die an den Webserver geschickt wird, beinhaltet den Referrer. Den technischen Hintergrund erklärt dabei das RFC 2616.

Eine HTTP-Abfrage mit Referrer-Übergabe könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen: Die Webseite A enthält einen Link zur Webseite B, den der Benutzer in seinem Webbrowser anklickt. Nun wird eine Verbindung zu dem Webserver aufgebaut, auf dem die Webseite B erreichbar ist, und die Seite wird von diesem angefordert. Dabei sendet der Webbrowser Anforderungen in der Syntax des Hypertext Transfer Protocols, des HTTP, unter anderem den Referrer. Welche weiteren Angaben gesendet werden, ist abhängig vom verwendeten Webbrowser und dessen Einstellungen. In jedem üblichen Webbrowser kann jedoch auch mit Bordmitteln oder Hilfsprogrammen verhindert werden, dass der Referrer übermittelt wird.

Die so erhaltenen Angaben kann der Webserver bzw. sein Betreiber auf verschiedene Weise verarbeiten. So gut wie jeder Webserver speichert pro Abruf in einer Protokolldatei sowohl den Referrer als auch die IP-Adresse, Statusangaben und die User Agent-Angabe, also den verwendeten Webbrowser. Der Betreiber der Webseite kann diese Angaben dann für seine statistische Auswertung nutzen, so erfährt er zum Beispiel auch, welche Webseiten zum ihm verweisen. Durch den Referrer kann aber zum Beispiel auch verhindert werden, dass Bilder in fremde Seiten eingebunden werden. In diesem Fall lassen sich Bilder nur abrufen, wenn sich der Referrer auf der gleichen Webseite befindet.